También la lluvia („Und dann der Regen“, 2010) ist ein Film der spanischen Regisseurin Icíar Bollaín mit Drehbuch von Paul Laverty.
Handlung: Ein spanisches Filmteam reist nach Bolivien, um einen Film über die Conquista und den Widerstand von Bartolomé de las Casas zu drehen. Gleichzeitig bricht der reale Wasserkrieg von Cochabamba (2000) aus. Die Grenzen zwischen historischem Film und Realität verschwimmen.
Der Wasserkrieg 2000 in Cochabamba bildet den historischen Hintergrund des Films ‘También la lluvia’.
Costa (Luis Tosar): Der Produzent. Zynisch, pragmatisch, nur am Budget interessiert. Nutzt die Armut der Bolivianer, um billige Statisten zu bekommen. Durchläuft eine Wandlung: Am Ende riskiert er sein Leben, um Daniels Tochter zu retten.
Sebastián (Gael García Bernal): Der Regisseur. Idealist, will einen „ehrlichen“ Film über die Conquista drehen. Aber auch er beutet die Einheimischen aus und ignoriert den realen Konflikt.
Daniel (Juan Carlos Aduviri): Lokaler Schauspieler, spielt den Indigenen-Führer Hatuey im Film. In der Realität ist er Anführer der Wasserproteste. Doppelrolle: historischer und aktüller Widerstand.
Antón (Karra Elejalde): Spielt Kolumbus im Film. Alkoholiker, arrogant – verkörpert die koloniale Mentalität.
María (Cassandra Ciangherotti): Spielt Bartolomé de las Casas' Unterstützerin. Eine der wenigen, die den realen Konflikt wahrnimmt.
1. Kolonialismus und Neokolonialismus:
2. Film und Realität (Ficción y realidad):
3. Widerstand (La resistencia):
4. Wasser als Menschenrecht (El agua como derecho humano):
Wichtige filmische Mittel:
Abitur-Tipp: „También la lluvia“ ist die LK-Pflichtlektüre für Q1. Analysiere die Parallele Conquista – Neokolonialismus und die Wandlung Costas. Achte auf die Ironie: Wer sind die „wahren Eroberer“ heute? Verknüpfe mit Conquista, Bolivien, soziale Ungleichheit.