Bei einer erzwungenen Schwingung wird ein schwingungsfähiges System von außen periodisch angeregt. Die Erregerfrequenz \( f_E \) kann dabei von der Eigenfrequenz \( f_0 \) des Systems abweichen.
Verhalten:
Bei Resonanz erreicht die Amplitude ihr Maximum – die Erregerfrequenz stimmt mit der Eigenfrequenz überein.
Die Resonanzkurve zeigt die Amplitude der erzwungenen Schwingung als Funktion der Erregerfrequenz:
Die Güte \( Q \) eines Schwingkreises beschreibt die Schärfe der Resonanz:
\( Q = \frac{f_0}{\Delta f} \)
wobei \( \Delta f \) die Bandbreite (Breite bei halber maximaler Amplitude) ist.
Bei sehr schwacher Dämpfung kann die Resonanzamplitude so groß werden, dass das System zerstört wird – die Resonanzkatastrophe.
Historische Beispiele:
Schutzmaßnahmen:
Elektrischer Schwingkreis: Auch ein RLC-Schwingkreis zeigt Resonanz bei \( f_0 = \frac{1}{2\pi\sqrt{LC}} \). Die Amplitude der Stromstärke wird maximal, wenn die Erregerfrequenz der Resonanzfrequenz entspricht.
Abitur-Tipp: Bei Resonanz-Aufgaben immer angeben: (1) Eigenfrequenz des Systems, (2) Erregerfrequenz, (3) Dämpfung. Die Resonanzbedingung ist \( f_E = f_0 \).