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Funktion von Fetten

Energielieferant

Fette (Lipide) sind mit 9 kcal/g der energiereichste Nährstoff — mehr als doppelt so viel wie Kohlenhydrate oder Proteine. Sie sollten 30–35 % der Energiezufuhr ausmachen.

Speicherfunktion

Im weissen Fettgewebe gespeicherte Triglyceride dienen als langfristiger Energievorrat. Ein 70-kg-Mann verfügt über etwa 12 kg Fettreserven (ca. 100.000 kcal) — Energie für etwa 40 Hungertage.

Membranbestandteile

Phospholipide und Cholesterin bilden die Lipiddoppelschicht aller Zellmembranen. Cholesterin ist zudem Vorstufe von Steroidhormonen, Vitamin D und Gallensäuren.

Träger fettlöslicher Vitamine

Die Vitamine A, D, E und K können nur in Verbindung mit Fett resorbiert werden. Ein Fettmangel führt langfristig zu deren Mangelerscheinungen.

Schutz und Wärmeisolation

Subkutanes Fettgewebe schützt vor Kälte und mechanischen Schäden. Organe wie die Nieren werden durch eine Fettkapsel polstert. Essentielle Fettsäuren (Linolsäure, α-Linolensäure) müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

Abitur-Tipp: Faustregel: Pflanzenöle bevorzugen — sie enthalten mehr ungesattigte Fettsäuren als tierische Fette.