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Ernährungsabhängige Erkrankungen

Adipositas

Adipositas (Fettleibigkeit) liegt bei einem BMI ≥30 kg/m² vor. In Deutschland sind etwa 25 % der Erwachsenen adipös. Folgen: Typ-2-Diabetes, Hypertonie, Dyslipidämie, KHK, Schlafapnoe, Gelenkbeschwerden.

Metabolisches Syndrom

Das metabolische Syndrom umfasst stammbetonte Adipositas, Hypertonie, Insulinresistenz und Dyslipidämie. Es erhöht das kardiovaskuläre Risiko deutlich.

Mangelernährung

Mangelerkrankungen entstehen durch unzureichende Zufuhr essentieller Nährstoffe: Skorbut (Vitamin C), Beriberi (Vitamin B₁), Pellagra (Niacin), Rachitis (Vitamin D), Eisenmangelanaemie, Jodmangelstruma.

Essstörungen

Anorexia nervosa ist eine psychisch bedingte Magersucht mit BMI <17,5. Bulimia nervosa zeichnet sich durch Heißhungerattacken mit Erbrechen aus. Beide gehen mit Elektrolytentgleisungen einher.

Ernährung und Krebs

Eine ungesunde Ernährung (rotes Fleisch, wenig Ballaststoffe, Übergewicht) erhöht das Risiko für Kolonkarzinom, Mammakarzinom und Pankreaskarzinom. Die WHO schätzt, dass etwa 30 % aller Krebserkrankungen ernährungsmitbedingt sind.

Abitur-Tipp: Merke: BMI = Gewicht (kg) / Grösse (m)². Normal 18,5–24,9.